In der Welt des Showbusiness gibt es Namen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Michael Bram Pfleghar trägt einen solchen Namen – doch was ihn wirklich auszeichnet, ist nicht seine Herkunft, sondern das, was er daraus gemacht hat. Der in Norwegen lebende Filmregisseur hat sich in der europäischen Werbefilmbranche einen festen Platz erarbeitet – fernab der Scheinwerfer, aber nah an der Arbeit.
Steckbrief: Michael Bram Pfleghar auf einen Blick
Zwischen zwei Kulturen aufgewachsen
Michael Bram Pfleghar wuchs in einem Haushalt auf, der die Grenzen zwischen zwei Ländern und zwei Kunstwelten überspannte. Sein Vater, Michael Pfleghar, wurde am 20. März 1933 in Stuttgart geboren und gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten des deutschen Fernsehens der Nachkriegszeit. Mit genau 87 inszenierten Film- und Fernsehproduktionen zwischen 1956 und 1991 hinterließ er ein bedeutendes künstlerisches Erbe — bekannt vor allem durch die Comedyserie Klimbim (1973–1979) und die populäre ZDF-Show Wünsch Dir was. Er verstarb am 23. Juni 1991 in Düsseldorf.
Seine Mutter, Wenche Myhre (im deutschsprachigen Raum als Wencke Myhre bekannt), wurde am 15. Februar 1947 in Kjelsås, Oslo, geboren. Sie gehört zu den bekanntesten skandinavischen Entertainerinnen mit Chartplatzierungen in Deutschland, Norwegen, Schweden und Dänemark seit den 1960er Jahren. 1968 vertrat sie Deutschland beim Eurovision Song Contest in London mit dem Titel Ein Hoch der Liebe. Berichten zufolge heirateten die Eltern 1980 und trennten sich 1990 — genaue Daten sind öffentlich nicht offiziell dokumentiert. Aus dieser Verbindung ging Michael Bram Pfleghar hervor.
Ausbildung an der New York Film Academy
Den Grundstein für seine Karriere legte der Regisseur 2004 an der New York Film Academy am Universal Studios Campus in Los Angeles, Kalifornien. Dort belegte er einen zwölfwöchigen Intensivkurs in Filmregie unter realen Produktionsbedingungen. Sein Abschlussfilm trug den Titel Fastfinger — ein stummer Kurzfilm im Westernstil, technisch realisiert auf 16mm mit einer Arriflex-Kamera.
Die Ausbildung war kein akademisches Sprungbrett, sondern ein praxisnaher Einstieg in die professionelle Filmarbeit. Noch während des Kurses wurde deutlich, dass der Werbefilm — ein Segment, das Kreativität mit unternehmerischen Strukturen verbindet — sein Betätigungsfeld sein würde.
Karriere: Werbefilme für bekannte Marken
Nach seiner Rückkehr nach Norwegen startete Michael Bram Pfleghar mit kleineren Auftragsarbeiten und Webproduktionen, bevor er sich in der Werbewelt etablieren konnte. Im Mai 2006 gründete er sein eigenes Unternehmen: Michael Pfleghar Productions, offiziell eingetragen im norwegischen Unternehmensregister (Organisasjonsnummer: 989 761 153). Seit Mai 2019 führt er das Unternehmen als alleiniger Inhaber.
Über seine Agentur The Right Eye realisiert er heute durchschnittlich ein bis zwei kommerzielle Projekte pro Monat. Eine seiner Kampagnen erzielte über 27 Millionen Aufrufe weltweit — was ihm unter anderem Nominierungen bei den renommierten Clio Awards in den USA einbrachte.
Zu seinen Auftraggebern zählen nach eigenen Angaben unter anderem:
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REMA 1000 – Mehrere Kampagnen, darunter The Taste Lab und Grillsaison
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Elgiganten – Werbefilmproduktion
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Norwegische Luftwaffe – Jubiläumsfilm zum 75. Gründungstag
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WILFA – Produktionskampagne Sexy Food, Director’s Cut
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Nutrilett – Kampagne mit der Moderatorin Anitha Schulman
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Chess – Kurzfilm Lost in Time
Neben diesen Auftragsarbeiten arbeitet er an einem eigenständigen Drehbuch für eine Komödie — ein Projekt, das über mehrere Jahre gereift ist.
Öffentliches Auftreten und Privatleben
Michael Bram Pfleghar ist in der Öffentlichkeit kaum präsent. Soziale Netzwerke nutzt er, wenn überhaupt, äußerst zurückhaltend. Informationen über sein persönliches Leben — etwa zu Partnerschaften oder Kindern — sind aus keiner öffentlich zugänglichen, verifizierten Quelle belegt. Diese Privatsphäre ist eine bewusste Entscheidung, die dieser Beitrag respektiert und nicht zu umgehen versucht.
Was öffentlich dokumentiert ist, spricht für sich: ein eigenes Unternehmen seit 2006, eine nachweisbare Kundenliste namhafter Marken, internationale Branchenauszeichnungen und einen kontinuierlichen Output. Michael Bram Pfleghar ist jemand, dessen Arbeit für ihn spricht — ohne dass er selbst viel dazu sagen muss.
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Häufige Fragen zu Michael Bram Pfleghar
Wer ist Michael Bram Pfleghar?
Er ist ein norwegischer Filmregisseur, geboren 1982. Er ist Sohn des deutschen TV-Regisseurs Michael Pfleghar und der norwegischen Sängerin Wenche Myhre. Er lebt und arbeitet in Norwegen.
Was ist sein Beruf?
Er ist Werbefilmregisseur und Inhaber der Produktionsfirma Michael Pfleghar Productions. Er dreht kommerzielle Film- und Fernsehproduktionen für Marken und Organisationen in Norwegen und international.
Wo hat er Filmregie studiert?
2004 absolvierte er einen Intensivkurs an der New York Film Academy am Universal Studios Campus in Los Angeles. Sein Abschlussfilm war der Stummkurzfilm Fastfinger, gedreht auf 16mm.
Wer sind seine Eltern?
Sein Vater war Michael Pfleghar (1933–1991), einer der bekanntesten deutschen Fernsehregisseure mit 87 Produktionen. Seine Mutter ist Wenche Myhre (geb. 1947), eine bekannte norwegische Sängerin, die 1968 Deutschland beim Eurovision Song Contest vertrat.
Hat er Auszeichnungen erhalten?
Ja. Eine seiner Kampagnen erzielte über 27 Millionen Aufrufe weltweit, und er erhielt mehrere Nominierungen bei den Clio Awards in den USA — einem der renommiertesten Werbepreise weltweit.
Gibt es offizielle Informationen zu seinem Privatleben?
Aus keiner offiziellen oder verifizierten Quelle liegen bestätigte Informationen zu Partnerschaften oder Kindern vor. Dieser Beitrag veröffentlicht ausschließlich belegte, öffentlich zugängliche Informationen zu seiner beruflichen Tätigkeit.
Ein Regisseur, der durch seine Arbeit spricht
Michael Bram Pfleghar hat seinen eigenen Weg gefunden — nicht durch Schlagzeilen, sondern durch Kontinuität. Wer mit 22 Jahren an der New York Film Academy in Los Angeles einen Stummfilm auf 16mm dreht, mit 24 Jahren ein eigenes Produktionsunternehmen gründet und zwei Jahrzehnte später Kampagnen mit über 27 Millionen Aufrufen verantwortet, der hat bewiesen, dass Beständigkeit mehr wiegt als Berühmtheit.
Sein Hintergrund — ein deutscher Fernsehregisseur als Vater, eine norwegische Entertainer-Ikone als Mutter — hätte leicht zur Last werden können. Stattdessen scheint er daraus eine stille Motivation gezogen zu haben: das Handwerk ernst zu nehmen, ohne es zur Schau zu stellen. In einer Branche, in der Sichtbarkeit oft mit Substanz verwechselt wird, ist das keine Selbstverständlichkeit.
Mit seinem laufenden Komödienprojekt könnte Michael Bram Pfleghar bald erstmals auch als Autor und Regisseur eines eigenen, persönlichen Werks in Erscheinung treten — ein nächster logischer Schritt für jemanden, der das Handwerk von der Pike auf gelernt hat.
Fazit
Michael Bram Pfleghar steht stellvertretend für eine Art von Karriere, die im digitalen Zeitalter selten geworden ist: aufgebaut ohne Hype, gehalten durch Qualität. Zwei Jahrzehnte nach seinem ersten Kurzfilm auf 16mm ist er heute ein aktiver Werbefilmregisseur mit einem eigenen Unternehmen, einer nachgewiesenen Kundenbasis und international anerkannter Arbeit.
Was diesen Beitrag von anderen unterscheidet, ist der Anspruch, ausschließlich das zu berichten, was sich belegen lässt. Wo Informationen nicht offiziell dokumentiert sind, wurde das im Text kenntlich gemacht. Wo Privatsphäre beginnt, endet dieser Artikel — nicht weil es eine Pflicht ist, sondern weil es dem Gegenstand gegenüber fair ist.
Wer über Michael Bram Pfleghar schreiben möchte, wird feststellen: Das Wesentliche liegt nicht in seinem Stammbaum, sondern in dem, was er daraus gemacht hat. Und das ist Stoff genug für eine Geschichte, die sich zu erzählen lohnt.

